Design-Thinking an der TH Köln

Design-Thinking ist ein ganzheitlicher Ansatz, der die Bedürfnisse von Nutzern konsequent in den Mittelpunkt stellt. Damit lassen sich sowohl innovative Ideen entwickeln und beurteilen, Kunden- und Nutzerbedürfnisse ermitteln oder Lösungsansätze für komplexe Probleme aus allen Lebensbereichen finden. An der TH Köln wird Design-Thinking u.a. seit 2016 in der Lehre im Masterstudiengang Markt- und Medienforschung angewandt und interdisziplinäre, offene Workshops veranstaltet.


 Übersicht: Design-Thinking Workshops  //

Informationen zu den Veranstaltungen:

 Eckdaten zum offenen, eintägigen Workshop:  Workshop: Struktur & Rahmendaten

„Wie ist ein eintägiger Workshop aufgebaut?“

01. Juli 2017
TH Köln – Campus Südstadt

Details und Inhalte zum Workshop:  Workshop: Beschreibung & Einblick 

„Was erleben die Teilnehmer in diesem eintägiger Workshop?“

 


 Überblick: Design Thinking //

Design-Thinking wurde ursprünglich als Innovationsmethode für Produkte und Services an der Universität Stanford entwickelt und hat Unternehmen aus dem Silicon Valley – wie Google, Apple oder Tesla – geprägt. In den letzten Jahren hat diese nutzerzentrierte Denk- und Arbeitsweise daher an Bedeutung gewonnen und wird in Unternehmen und zunehmend auch im Hochschulkontext für vielfältige Fragestellungen und Problembereiche angewandt (u.a. bei Produkt- und Serviceentwicklung, bei Prozessgestaltungen, technologischen und soziale Innovationen).

Design-Thinking ist eine systematische Herangehensweise an komplexe Fragestellungen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen dabei die Bedürfnisse der Kunden und Nutzer. Mit dem Ziel, neue und innovative Lösungen zu entwickeln, verbindet Design Thinking einen strukturierten Prozess und bewährte Methoden verschiedener Disziplinen mit multidisziplinärer Teamarbeit.

Prozess: Phasen im Design-Thinking Prozess (hpi-academy.de)

 


 Einblick: Design-Thinking in der Lehre //

Für Studierende der Markt- und Medienforschung sind Kenntnisse und Wissen zu Design-Thinking bedeutsam, um einerseits die im Praxisumfeld zunehmende Arbeits- und Denkweise kennenzulernen und anderseits Kompetenzen und Erfahrungen hierzu bereits im Studium zu erwerben. Darüber hinaus vereint und integriert Design-Thinking grundlegende Methoden der Markt- und empirischen Sozialforschung und ist daher für Studierende dieser Fachrichtung ein originäres Anwendungsfeld. So gehören etwa die Erforschung von Konsumenten- und Nutzerbedürfnissen, die Entwicklung kundenorientierter Produkten sowie auch das Testen von Konzepten und Prototypen bei den Zielgruppen zum Methodenspektrum des Studiengangs.

(zum Artikel im TH-Magazin: Design-Thinking im Masterstudiengang